Original und Fälschung

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Als ich ein Kind war, wurde bei uns die „Hör zu“ gekauft. Auf der letzten Seite gab es neben Mecki dem Igel immer zwei kulturell hochwertige Abbildungen eines bekannten, wichtigen Gemäldes. Da das über viele Jahre so ging, gab es wohl eine Menge bekannte Gemälde. Eins von den beiden Bildern hatte 10-20 so leichte Veränderungen, dass man sich so richtig Mühe geben musste, die Unterschiede zu sehen. Also – Kugelschreiber herbei und alles eingekreist, was  visuell knapp über der Größe eines Druckfehlers lag.

Seit ein paar Monaten steht auf der Theke des Bäckers meiner Wahl eine Wechselgeldschale, bei der mir die alten Bilderrätsel wieder einfallen. Nett gemeint, auch hübsch, aber ungemein irritierend.

Irgendwann habe ich gemerkt, dass auch die netten Bäckerei-Verkäuferinnen gelegentlich irritiert sind. Blöder Scherz „1,50 €“ „da liegen doch schon zwei Euro“. Wirklich blöde.

Das wäre wirklich hübsch gewesen, wenn die gedruckten Geldstücke etwas unscharf geworden wären. So ist es einfach zu gut!

Raten Sie, wie viele Brötchen ich gekauft habe. Das Geld war passend! Tick-Tack-Toe.

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