2019 Scottsdale, Az.

Ich bin jetzt in Arizona angekommen und habe mich erst einmal eine Woche eingelebt. Bisher hatte ich nur schöne Tage. Tolles Wetter und viele nette Leute um mich herum.

Nicht ganz ernst , aber hübsch!

Softball

Ich versuche mal, die Impressionen eines Softballspieles an Hand von Fotos zu zeigen, zu dem ich geladen war.

Zugegeben, ich hab nicht verstanden, welchen Zweck die einzelnen Spieler haben. Und wenn man mal irgend ein Beispiel sucht, wie schwer es ist, etwas zu erklären, dann könnte man Softball (Baseball) ganz gut dazu heranziehen! Es gibt aber ein paar Vereine in Deutschland, die gute, grafisch dargestellte Erklärungen auf Ihrer Website haben. Einfach mal googeln.

Ostern in Scottsdale

Donnerstag vor Ostern hatte ich Gelegenheit, die Aufführung einer Laienspielgruppe einer Scottsdaler Gemeinde zu besuchen. Diese Laienspielgruppe führte das Stück, die Kreuzigung Jesu, an 3 Abenden vor Ostern auf. Daumen rauf. Die Akteure, die Kostüme, das Skript und die Musik haben mir ganz toll gefallen. Besonders an den Darstellern waren nichts laienhaftes. Wie mir erzählt wurde, übt die Gruppe außer zu Ostern auch zu Weihnachten ein Spiel ein. Die Besonderheit besteht darin, dass man sich bemüht, jedes Jahr etwas Neues zu bieten.

Und jetzt die Wüste!

Gestern, Freitag, war ich bereit! Zum ersten Mal in der Wüste! Wow!

Um ein Gefühl für die Temperaturen und die Entfernung zu bekommen, habe ich mir das Fahrrad geschnappt, und habe die 7 km zum Lost Dog Wash Trail Head zügig durchgeradelt. D.h., ich habe mich aus der Ortsmitte an den Ortsrand bewegt und wieder mit Genuss erlebt, das doch nicht ganz Scottsdale gleich aussieht. Dort draußen gibt es keine Fahrradwege mehr, dafür habe ich die Fußwege benutzt. Die sind ganz wunderbar behindertengerecht an den Ecken abgesenkt, will sagen, man muss an den Straßeneinmündungen mit dem Fahrrad nicht besonders langsam werden. Fußgänger fühlten sich auch nicht gestört, weil es gab keine. Um diese Zeit bewegt sich ein Scottsdaler nur im klimatisierten Auto. Morgens, wenn ich die Runde um den Block drehe, treffe ich mehr als 1 Dutzend Spaziergänger auf 5 Km.

Ich habe zum Radfahren Sportkleidung angezogen und mir Arme und Beine (und den Nacken) richtig eingecremt. Mal nebenbei – das Fahrradfahren ist ein Genuss. Mein Neffe hat mir ein California Bike zur Verfügung gestellt, dass auf diesen Straßen einfach nur gut passt. Ich hoffe, ich sehe auch cool drauf aus!

Heute, am Samstag, habe ich mir das Auto genommen, bin gegen 11 losgefahren, habe meine Ausrüstung aufgeladen (wie bei allen Aktivitäten hier mit üppigem Wasservorrat) und bin die 6 km mit dem GPS abgelaufen. Es gab zwar Schilder, final war ich aber froh, den GPS dabei gehabt zu haben.

Zum 1. Mal in der Wüste. Ich hätte mich nicht gewundert, die Silhouette eines Indianers zu Pferde auf dem nächsten Hügel zu sehen. Vielleicht noch ein paar Rauchzeichen. Naja, vielleicht habe ich doch zu viele Western gesehen. Trotzdem hat mir die Vorstellung gefallen.

Ich war fast der einzige, der das volle Wüstenoutfit getragen hat. Lange Hosen, lange Ärmel, großer Hut. Stöcke. Die Amerikaner waren sehr lässig, das haben wir bei deutschen Bergtouristen allerdings auch schon gesehen (in den Alpen). Ich habe einen Mit-Wanderer angesprochen, welche Kleidung denn zweckmäßig ist? Er hat mir auf jeden Fall über den dringenden Sonnenschutz hinaus hohe Schuhe und lange Hosen empfohlen, weil die Existenz von Schlangen und Skorpion unstrittig ist. Er meint, Amerikaner sind es eher gewohnt, auf die Tierchen zu achten. Er könnte Recht haben.

Für Alle und die Family…